Kirchenkreisjugenddienst Uelzen

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Tagebuch von kleinen blauen Trecker - 03.10.2017

Liebes Tagebuch,

ich möchte den heutigen Feiertag einmal nutzen und ein bisschen politisch werden. "Einigkeit und Recht und Freiheit" - mit dieser Zeile beginnt unsere Nationalhymne, die sicher heute oft gesungen wurde. Ich möchte das zum Motto meiner heutigen Ausführungen machen:

Einigkeit herrscht sicher darüber, dass die Menschen hier ganz tolle Arbeit leisten und viel für meinen Jugendhof tun. Und das alles freiwillig und mit viel Spaß.

Recht hat sowieso jeder hier, zumindest glauben das alle, wenn sie ihre Pläne für die bevorstehenden Aufgaben diskutieren. Dabei steht doch fest, dass der einzige, der hier immer Recht hat, ich bin. Schließlich bin ich der einzige blaue Trecker hier auf dem Hof

Die Freiheit mal etwas Neues zu probieren oder einen Fehler zu machen oder einfach mal einen Spruch raus zu hauen, die nehmen wir uns einfach und das ist auch gut so!

Du siehst also, wir leben die Einheit!

Soweit zur Politik, zurück zum Tagesgeschehen. Natürlich waren wir heute wieder fleißig. Die Pflasterarbeiten hinter der Küche wurden abgeschlossen. Das finde ich doof. Jetzt ist das wieder so gerade, dass ich beim rüberfahren nicht mehr hoppele und Inch hoppele doch so gerne...

Außerdem wurden Eichen gespalten, damit sie zu Zaunpfählen verarbeitet werden können. Vorher haben die Menschen die Stämme nackig gemacht (geschält haben sie das genannt). Dann frieren die doch, wenn die Rinde ab ist!

Aus dem Wald wurden auch noch Holz und Gestrüpp abgefahren. Der Steiger durfte Malerarbeiten an der Fassade des Marschenhauses unterstützen.

Und dann haben die Menschen noch angefangen, Hinweisschilder für das LaJuCamp nächstes Jahr zu malen.

Wie die siehst waren wir auch heute sehr fleißig. Morgen geht's hier nochmal rund, dann ist zwar schon der letzte Tag des Arbeitsseminars, aber der Tag wird sicher auch gut.

Bis morgen dann!

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Bild: AS Herbst 2017

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Tagebuch vom kleinen blauen Trecker - 02.10.2017

Liebes Tagebuch, ich verstehe das Wetter nicht. Erst regnet's, gestern strahlende Sonne und heute wieder Regen. Wobei einer der Menschen gesagt hat, dass das kein Regen, sondern flüssiger Sonnenschein ist - also ja doch was tolles...

Die Menschen waren hier wieder sehr fleißig. Bei der Küche haben sie das Pflaster aufgenommen und die Steine gereinigt, damit sie das morgen wieder neu machen können.

In der Werkstatt wurden Schilder gebastelt. Der große grüne Trecker war im Wald mit meinem Kumpel, dem Steiger. Mit seinem langen Arm kann der auch ganz oben ran und die Menschen können die Bäume umschubsen, die man eben nicht einfach umschubsen kann. Einige Bäume hatten auch die Unwetter der letzten Stürme schon halb umgeworfen, da haben die Menschen nur noch den Rest gemacht.

Bei mir vor der Garage wurde weiter Holz gehackt. Die Menschen sollen bloß zusehen, dass sie das da wegkriegen - ich muss da immer so doof rumfahren, wenn ich ins Bett will.

Die Wildzäune sind auch wieder chic und stabil. Also, liebes Tagebuch, du siehst, wir sind hier fleißig!

Morgen geht's weiter!


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Bild: AS Herbst 2017

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Tagebuch des kleinen blauen Treckers - 01.10.2017

Liebes Tagebuch,

heute war wieder gutes Wetter - den ganzen hat die Sonne gestrahlt. Das mag ich lieber als Regen. Wobei Regen auch toll ist. Denn obwohl ich große schwarze Reifen habe, rutsche ich auf den Pflastersteinen manchmal weg und das macht auch Spaß...

Was ist hier heute passiert? Ein Trupp hat die Nistkästen kontrolliert. Das ist wichtig - schließlich vermieten wir die doppelt: im Frühling und Sommer wohnen dort die Meisen, wenn die ausziehen, ziehen die Fledermäuse ein. Und wir müssen das natürlich zwischendurch wieder renovieren und auch mal reinigen.

Andere haben die Bäume, die gestern gefällt wurden, gehackt und eine Miete aufgebaut. Damit wir Platz für die neue Miete hatten, musste ich die alte erstmal wegräumen.

Der große grüne Trecker war heute den ganzen Tag im Wald und hat auch ganz doll gearbeitet. Erst hat der noch Holzklötze geholt, bevor er dann mit seiner Schaufel Mineralgemisch geholt hat. Das hat er dann mit den Menschen auf dem Rundweg verteilt, damit der auch wieder chic wird.

Außerdem wurden heute noch Dachrinnen gereinigt und auch die Weidezäune kontrolliert. Du siehst, liebes Tagebuch, wir sind fleißig!

Daher genieße ich jetzt meinen Feierabend und melde mich morgen wieder.

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Bild: AS Herbst 2017

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Tagebuch des kleinen blauen Treckers - 30.09.2017

Liebes Tagebuch,

es ist wieder so weit: das Arbeitsseminar Herbst 2017 hier auf meinem Jugendhof in Verden hat begonnen.

Schon gestern sind all' die Helfer angekommen und haben sich ganz doll gefreut, wieder hier zu sein. Ich habe mich auch gefreut, denn das macht immer richtig viel Spaß, mit denen zu arbeiten.

Und genau das haben wir heute gemacht. Auch wenn es ziemlich bewölkt war und auch geregnet hat, sind die Trupps pünktlich um 9 Uhr gestartet.

Ein Trupp ist z.B. mit dem großen grünen Trecker in den Wald gefahren und hat Bäume umgeschubst. Auch hinter meiner Garage sind noch ein paar Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen - zum Glück sind die nicht in meinem Schlafzimmer gelandet...

An der Werkstatt ist noch der Zaun erneuert und mit einem Tor versehen worden. Das brauchen wir für das LaJuCamp, damit der Radlader an die Dachluke ranfahren kann.

Ich habe Holz gefahren. Die Feuerhütte und auch der Speicher hinter dem Marschenhaus müssten aufgefüllt werden. Als ich damit fertig war, habe ich noch eine Ladung Gestrüpp gefahren. Das mache ich lieber als Holz zu fahren, denn das Gestrüpp ist leichter.

Zum Feierabend (genau genommen eine halbe Stunde vor Feierabend) hat es wieder richtig angefangen zu regnen und bisher nicht aufgehört - aber morgen soll wieder die Sonne scheinen. Da macht das hier viel mehr Spaß. Wobei - wenn ich die Menschen so beobachte - die haben die Sonne im Herzen, egal, ob es stürmt oder schneit (ich weiß, das hat Udo Jürgens gesungen, aber es passt :-)).

So, liebes Tagebuch, für heute reicht es, ich werde noch einen kräftigen Schluck Diesel trinken und dann Bubu machen.

Bis morgen dann!

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Bild: AS Herbst 2017

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Tage zur Orientierung
- Kurz "TzO" 2017 erfolgreich mit 65 Personen beendet. Grüße an die 9c und 9e der OBS Uelzen

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Tagebuch von KlausBärbel - 11.07.2017

Liebes Tagebuch,

heute früh hat's erstmal ein Donnerwetter gegeben. Genau genommen bin ich mitten in der Nacht wach geworden, weil es ein Gewitter gegeben hat. Und dannn hat das auch noch fast den ganzen Vormittag immer wieder geregnet. Das ist doof - ich ziehe nicht gerne meine Regenjacke an, aber es muss ja sein, schließlich habe ich hier ja eine Vorbildfunktion.

A propos doof - heute morgen waren hier noch zwei Typen, die sich Doof und Gierig nennen. Die wollen das Land, auf dem gestern die Cowboys und Indianer ihre Fest gefeiert haben, klauen, weil dort Öl liegen soll. Dazu haben die überall Müller verteilt und den Indianern erzählt, er käme von den Cowboys. Denen haben sie es natürlich umgekehrt erzählt, so dass ein Streit zwischen Hehewuti und John Smith sich angebahnt hat. Hoffentlich schaffen die das nicht. Außerdem haben die ja gelogen...

Als das Wetter dann heute morgen dann besser wurde, sind wir noch zum Leuchtturm gegangen und haben dann noch auf dem Spielplatz gespielt und getobt. Das mache ich gerne. 

Heute Abend gab es dann eine Lagerdisco. Ich war leider nicht eingeladen, glaube aber, dass es toll war. Die Kinder haben jedenfalls viel getanzt und auch gesungen. Auch einer der Betreuer hat dann irgendwann versucht, zu singen. Zum Glück haben die anderen dem dann schnell das Mikro abgedreht. Das war wirklich nicht gut, wie der gesungen hat.

So, liebes Tagebuch, das war's mal wieder für heute. Ich melde mich natürlich wieder und berichte, wie es hier weitergeht.

Mach's gut und liebe Grüße von der Nordsee. 

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Bild: privat

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Tagebuch von KlausBärbel - 10.07.2017

Liebes Tagebuch,

heute war nun der erste "richtige" Tag von unserer diesjährigen St.-Peter-Freizeit. Gleich nach dem Frühstück sind übrigens diese Hehewuti und der John Smith wieder aufgetaucht und haben den Kindern von verschiedenen Religionen erzählt. Dazu haben die dann in ihren Kleingruppen noch mehr erfahren.

Am Nachmittag habe ich einige alte Bekannte entdeckt. Beim "Marterpfahlbau" wurden Rundhölzer eingesetzt, mit denen ich schon in der ersten Klasse der Baumschule war. Die Kinder haben diese bunt angemalt (und sich selber auch). Die sind echt chic geworden.

Danach galt es dann, als Indianer aufgenommen zu werden. Dazu mussten an verschiedenen Stationen Fragen beantwortet oder Aufgaben gelöst werden. Das hat Spaß gemacht!.

Abends haben dann Hehewuti und Smith noch eine ewige Freundschaft geschworen und mit einem Fest und vielen Spielen gefeiert. Ich glaube, die beiden verstehen sich richtig gut.

Leider wurde für morgen Schmuddelwetter (eigentlich sagen wir hier im Norgden Schietwetter, das darf ich aber nicht schreiben) angekündigt. Aber auch darauf sind alle, glaube ich, gut vorbereitet. Ich habe das Gerücht gehört, dass es am Abend noch eine Disco geben soll... Aber wir werden sehen, was der Tag noch bringen mag.

Natürlich werde ich berichten! Bis dahin! 


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Bild: privat

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Tagebuch von KlausBärbel - 09.07.2017

Liebes Tagebuch,

nachdem gestern bereits die Vorhut angereist ist, sind heute endlich die Kinder angekommen. Ziemlich genau um 17:30 Uhr hat Busfahrer Siggi (danke nochmal, dass du die Kinder so gut hergebracht hast!) die Türen aufgemacht und das Gepäck wurde ausgeladen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden dann die Zimmer und Gruppen eingeteilt und alle haben sich erstmal begrüßt und kennen gelernt.

Ich habe das natürlich genau beobachtet und aufgepasst, dass die Teamer den Teilis auch alles richtig zeigen und erklären!

Nach dem Abendessen gab es dann noch ein kleines Anspiel. Da waren komische Gestalten hier. Eine Indianerin, die sich Hehewuti nennt, und ein Cowboy namens John Smith. Ich glaube, die beiden hecken irgendwas aus und werden hier noch öfter auftauchen - das behalte ich definitiv im Blick, wobei die eigentlich ganz nett wirken.

Wie gesagt, alle sind gut und gesund angekommen, waren aber nach der langen Busfahrt ziemlich KO. Einige vermissen auch ihre Eltern, aber die Teamer kümmern sich da ganz toll drum.

Ich werde jetzt auch noch ein bisschen Schlaf suchen und mich dann morgen wieder melden.

Bis dahin ganz liebe Grüße!

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Bild: privat

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Tagebuch von KlausBärbel - 08.07.2017 - Prolog

Liebes Tagebuch,

erinnerst du dich an mich? Ich heiße KlausBärbel und bin ein Holzpuppenmädchenjunge.

Normalerweise wohne ich in einem Nanatong, aber einmal im Jahr fahre ich nach St. Peter. Was ich da mache? Ich hänge da rum, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dann hänge ich nämlich im Sanifenster des Sommerlagers und passe auf, dass hier alles funktioniert. Auch wenn das außer mir keiner weiß, so bin ich doch der heimliche Chef hier.

Das gibt mir die Gelegenheit, auch immer wieder mal hier zu schreiben und einen Gruß nach Uelzen zu schicken.

Heute sind wir also angekommen. Natürlich gehöre ich zur Vorhut, denn die Kinder kommen erst morgen.

Die Menschen haben gaaaanz viele andere Nanatongs ausgepackt und das Material verstaut. Auch das Trampolin steht bereits. Die waren echt fleißig, so dass morgen nur noch ein bisschen Kleinkram ist.

Aber wir hatten auch Hilfe, ohne die wir gar nicht hätten hier sein können. Deshalb geht auf  diesem Wege mal ein großes D A N K E an unsere Fahrer W. und B. (die beiden möchten hier nicht genannt werden), die uns so gut und sicher hergebracht haben. Danke auch an den Papa von Sven, der uns seinen Anhänger geliehen hat. Und natürlich an den TUS Ebstorf, der uns seinen Bus leiht. IHR SEID MEINE HEUTIGEN HELDEN DER EvJu!

So, ich gehe jetzt Bubu machen. Schließlich muss ich morgen für die Gruppe fit sein...

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Bild: privat

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pray & breakfast

1 Woche lang in der Schulzeit - dienstags bis freitags, morgens um 6:30 Uhr gemeinsam Andacht feiern, anschließend gemeinsam frühstücken und dann zur Schule. Einfach kommen - Luft holen - Kraft und Balance für den Tag finden - beim Frühstück in Gemeinschaft lachen, reden und sich stärken, dann ab fröhlich zur Schule...........Das ist pray & breakfast. Bustransfer zur Schule wird angeboten. Anmeldung ist nicht erforderlich einfach kommen.

Ort/Termin: 13. Juni-16.Juni 2017 Gertrudenkapelle Uelzen, Gertrudenstraße
Wer: junge Menschen ab 12 Jahren



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Bild: r.s.

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